Immer der Nase nach!
Rettungshundesport
Seit Beginn des Jahres 2006 gibt es im HSF den Rettungs-Hundesport. Gestartet haben wir damals als eine reine Hobbygruppe. 2008 konnten dann die ersten 4 Hundeführer erfolgreich eine RH-V nach der IRO Prüfungsordnung ablegen.
Die Hunde lernen, ein Gelände abzusuchen und ihrem Hundeführer darin befindliche Personen anzuzeigen. Im Rettungshundesport kann jeder diese Arbeit kennen lernen, auch minderjährige Hundeführer oder ältere Hunde. Das Ziel ist primär nicht der Einsatz im Ernstfall sondern das gute Abschneiden bei einer Prüfung.
Im Training wird zuerst die Anzeige mit dem Hund geübt. Hierbei bilden wir im Moment Verbeller und Bringsler aus, je nachdem welche Technik dem Hund und seinem Führer mehr liegt. Diese Anzeigen gehen dann über in kurze Suchen.
Auf dem Hundeplatz trainieren wir Geräte, wie Wackelsteg, Leiter oder das Detachieren mit Tischen. Die Fortführung der Unterordnung, wie sie für die Begleithundeprüfung geübt wurde, gehört ebenfalls zum Training. Ein Sportrettungshund muss schussfest sein, ohne Leine an fremden Hunden vorbeigeführt werden können und seinem Besitzer Alltagsgegenstände apportieren können.
Unser Suchtraining findet in wechselnden Geländen statt. Die fortgeschrittenen Teams üben auch in Katastrophen-Schutzgeländen. Wir stehen im regen Austausch mit Rettungs-Hundeführern anderer Verbände, so entstehen Möglichkeiten auch mit sehr erfolgreichen Rettungshundeführern zu trainieren.
Unsere Hunde nehmen inzwischen regelmäßig an Prüfungen und Meisterschaften erfolgreich teil.
Sie sind herzlichst eingeladen, unser Training zu besuchen. Gerne dürfen Sie sich auch mal für unsere Hunde verstecken. Oder haben Sie ein Gelände, das sich ideal für Versteckspiele anbietet? (großer Garten, Lagerplatz, Waldstück, großes Gebäude). Wir sind immer dankbar in neuen Suchgebieten trainieren zu können.
Trainingsinformationen
Trainingszeiten
Voraussetzungen
Nasenarbeit und das Suchen ist für jeden Hund, egal ob jung oder älter, Rassehund oder Mischling, eine der artgerechtesteten Disziplinen. Für den Menschen eine tolle Erfahrung, sich auf die Nase seines Hundes zu Verlassen.
Jedoch sollte der Hund vom Körperbau und der Fitness her in der Lage sein, auch längere Strecken problemlos zu laufen, einen gewissen Grundgehorsam mitbringen, sowie ohne Leine abrufbar sein.
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